Wie alles begann

Angefangen hat die Arbeit der Lernwarte mit der Förderung legasthener Kinder, weil hier schon schnell klar war, dass diese Kinder anders lernen müssen, als es häufig praktiziert wird. Die Frage, warum werden Fehler trotz mindestens durchschnittlicher Intelligenz gemacht, ließ mich die Kinder genau beobachten. Es gibt eben nicht die eine Legasthenie, sondern unterschiedliche Stärken und Schwächen können zusammenkommen. Immer deutlicher wurde mir, dass das Kind, wie auch jeder erwachsene Mensch in einem System lebt und dieses ebenfalls auf ihn wirkt.

Viele Komponenten beeinflussen, ob wir glücklich oder traurig sind, obdas Lernen leicht oder schwer fällt, ob wir erfolgreich oder erfolglos sind. Um eine gute Lösung zu finden, muss jeder zu seiner eigenen Lösung kommen, und so hat sich ein kleines Netzwerk um das ursprüngliche Thema Legasthenie gebildet. Die Lerntherapie wurde um die psychotherapeutische Arbeit der Hypno- und Gesprächstherapie erweitert, ganz im Rahmen lerntherapeutischer Interventionen, z.B. Prüfungsängste, Konzentrationsförderung, Stärkung des Selbstbewusstseins etc. Doch darüber hinaus fanden sich immer mehr Interessierte, die mit Hilfe der Hypno- und/oder Gesprächstherapie für sich eigene Lösungen zu anderen, teilweise jahrelangen Problemen oder Befindlichkeiten finden konnten. Und deutlich ist, dass der Bedarf und das Interesse an gezielter Förderung für legasthene Kinder, als auch Interesse an verschiedenen therapeutischen Angeboten für alle Menschen sehr groß ist.

Das Angebot der Lernwarte erstreckt sich nunmehr über die Lernförderung, psychotherapeutische Arbeit bis hin zu Ausbildung zur Lernwartetrainerin, Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung für Psychotherapie und viele einzelne Kurse, rund um das Thema Gesundheit.